29. April 2017
18.00 Uhr

Die Gedichte von Eva Seck und Jürgen Theobaldy sind ein Innehalten. Oder vielmehr eine Gegenwart, die sprachlich festgehalten wird. Hier werden Zustände betrachtet und reflektiert. Die Lyrik der beiden besticht durch das teilnehmende, dabei aber stets unabhängige Wahrnehmen dessen, was uns umgibt, was sich in uns und um uns herum abspielt.


eva cr ramon giger kopie Eva Seck, geboren 1985 in Rheinfelden, studierte Literatur an der Hochschule der Künste Bern und an der Universität Lausanne. Ihr erster Gedichtband sommer oder wie sagt man ist im Herbst 2015 im Wolfbach Verlag erschienen. Eva Seck arbeitet immer wieder mit KünstlerInnen und MusikerInnen in unterschiedlichen Kollaborationen und Projekten zusammen. So u.a. mit dem Pianisten Fabian M. Müller und dem Trompeter Niklaus Hürny. Sie lebt mit ihrer Familie in Basel.

Portrait Jürgen Theobaldy

Jürgen Theobaldy, geboren 1944 in Strassburg, lebt seit 1984 in der Schweiz. Bis 2009 war er Protokollschreiber bei parlamentarischen Kommissionen beider Räte in Bern und wohnt heute in Ostermundigen. Sein erster Gedichtband Sperrsitz erschien 1973 in Köln, sein erster Roman Sonntags Kino 1978 in Berlin. Seitdem hat er vier weitere Romane und ein gutes Dutzend Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt 24 Stunden offen (2006), Suchen ist schwer (2012) und Hin und wieder hin. Gedichte aus Japan (2015).

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