28. April 2017
20.30 Uhr

In dieser hochkarätigen Kombination trifft der Schriftsteller, Lautpoet und Musiker Michael Lentz auf den Gitarristen und Komponisten Gunnar Geisse sowie den Schlagzeuger Michael Wertmüller. Inspiriert von John Cages Let us say in life: No earthquakes are permissible. What happens then? verdichten sie Text, Stimme, Saxophon, virtuelle Instrumente und Perkussion zu einem bebenden Ganzen.


Lentz, Wertmüller und Geisse auf der Bühne Michael Lentz, 1964 im Rheinland geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München. 1998 promovierte er mit einer Arbeit über Lautpoesie und -musik nach 1945. Er ist als Schriftsteller, Performer, Saxofonist, Komponist, Herausgeber, Veranstalter und Hochschullehrer tätig und komponierte u.a. für die Donauschinger Musiktage und musica viva in München. 2001 wurde Michael Lentz mit Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und Leipzig.

Michael Wertmüller, geboren 1966 in Thun, absolvierte die Swiss Jazz School und studierte Komposition am Sweelinck Konservatorium Amsterdam und bei Dieter Schnebel in Berlin, wo er seit 15 Jahren lebt. Als Schlagzeuger spielte er im Berner Sinfonieorchester, im Concertgebouw Orchester Amsterdam und mit der Jazzcore-Band Alboth!. Er arbeitete u.a. mit Musikern wie John Cale oder Blixa Bargeld zusammen.

Der Musiker, Komponist und Interpret Gunnar Geisse, 1962 in Gießen geboren, bewegt sich im Spannungsfeld zwischen experimenteller Musik und Neuer Musik. Er entwickelte ein komplexes Instrumentarium aus elektrischer Gitarre und elektronischer Klangverarbeitung, das er laptop guitar nennt. Gunnar Geisse spielte mit MusikerInnen wie Evan Parker, Elliott Sharp, Eivind Aarset oder Olga Neuwirth und arbeitete u.a. für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

 

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