28. April 2017
18.00 Uhr

Mit Sabine Scho und Roland Merk treffen eine Poetin und ein Poet aufeinander, deren Ausdrucksweise sich nicht auf die Lyrik beschränkt. Vielmehr artikulieren sich die beiden immer wieder in den verschiedensten Gattungen und brillieren dabei durch eine beindruckende Vielseitigkeit – ihre Werke sind Hallraum für Philosophie und Weltwissen.

 

phoneschoportrat cr matthias holtmann kopie

Sabine Scho, 1970 in Ochtrup geboren, lebt Sabine Scho heute – nach Aufenthalten in Münster, Hamburg und São Paulo – als freie Autorin in Berlin. Nahezu alle ihre Texte sind im Grenzbereich zu Fotografie und Bild angesiedelt. So u.a. die zwei Gedichtbände album und farben (2008) sowie Tiere in Architektur (2013), ein Band mit Prosaminiaturen. Sabine Scho übersetzte Gedichte aus dem Englischen, Französischen, Portugiesischen. Zuletzt wurde sie 2012 mit dem Anke Bennholdt-Thomsen Preis der Schillerstiftung ausgezeichnet. Daneben erhielt sie unter anderem den Leonce-und-Lena Preis, den Förderpreis für Literatur der GWK Münster, den Förderpreis des Landes NRW und das Residenzstipendium der Villa Aurora in Los Angeles.

 

 

roland merk cr felix von muralt kopie Roland Merk, geboren 1966, lebt und arbeitet als Schriftsteller, Dichter und Essayist in Basel und Paris. Er hat in Berlin und Basel Philosophie, Germanistik und Soziologie studiert. Er ist Redaktor von Lisan. Zeitschrift für arabische Literatur und arbeitete als Übersetzer für das Internationale Parlament der Schriftsteller. 2009 wurde sein Theaterstück zum Nahostkonflikt Die Vertreibung – Ein dokumentarisches Theaterstück zur Nakba in vier Fragmenten in Bern uraufgeführt. Seither wurde es im In- und Ausland gespielt. Als Herausgeber und Co-Autor veröffentlichte er 2012 mit Stéphane Hessel den Band An die Empörten dieser Erde! Vom Protest zum Handeln im Berliner Aufbau Verlag. Lyrikbände: Wind ohne Namen. Gedichte. Edition 8, Zürich 2010 und Der Lauf der Nacht am helllichten Tag. Gedichte. Edition 8, Zürich 2016. www.rolandmerk.ch

 

 

Joomla SEF URLs by Artio