04. April 2019
19.00 Uhr

In der diesjährigen Reihe Politische Literatur spricht der WOZ-Journalist, Historiker und Publizist Kaspar Surber mit dem Autor Adolf Muschg, der auch aus seinem neuen Roman Heimkehr nach Fukushima (C.H. Beck 2018) lesen wird.

 

Adolf Muschg © Ekko von Schwichow Adolf Muschg, geboren 1934 in Zürich, ist ein kultur- und gesellschaftspolitisch äusserst engagierter Schriftsteller. Er war unter anderem Professor für deutsche Sprache und Literatur an der ETH, Gründungsleiter des Collegium Helveticum und Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Büchner-Preis und dem Schweizer Grand Prix Literatur. In seinem Roman Heimkehr nach Fukushima, 2018 für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert, erzählt Adolf Muschg aus der verstrahlten Zone. Was sagt diese Katastrophe über uns? Sind wir im Zentrum der Gefahr nicht näher an unserer Wahrheit und an der unserer Gegenwart?

Foto: Ekko von Schwichow

 

Kaspar Surber Kaspar Surber, 1980, ist Mitglied in der Redaktionsleitung der Wochenzeitung WOZ. Er beschäftigt sich insbesondere mit den Themen Flucht und Migration sowie mit der postkolonialen Geschichte der Schweiz. 2012 ist sein Reportageband An Europas Grenze über die europäische Asylpolitik erschienen, 2017 das Fotobuch Mittelholzer revisited über das Afrikabild des Flieger und Fotografen Walter Mittelholzer. Surber studierte Geschichte und Publizistik an der Universität Zürich. In St. Gallen hat er das Konzert- und Diskussionslokal Palace mit aufgebaut.

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