06. April 2019
19.00 Uhr

In der diesjährigen Reihe Politische Literatur spricht der WOZ-Journalist, Historiker und Publizist Kaspar Surber mit der Autorin Meral Kureyshi, die unter anderem aus ihrem 2019 erscheinenden Roman Fünf Jahreszeiten  (Limmat Verlag) lesen wird.

 

Meral Kureyshi Meral Kureyshi wurde 1983 in Prizren geboren, im ehemaligen Jugoslawien. 1992 reiste sie mit ihrer Familie in die Schweiz, wo sie geblieben ist und in Bern lebt. Sie studierte 2008 bis 2012 am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, danach gründete sie das Lyrikatelier in Bern. Ihr erster Roman Elefanten im Garten (Limmat Verlag 2015) war nominiert für den Schweizer Buchpreis, wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit einem Literaturpreis des Kanton Bern und der Stadt Bern, und in mehrere Sprachen übersetzt. Es ist ein dichter, bildstarker Roman über ein von der Migration geprägtes Leben, über Herkunft und Entfremdung, Verlust und Beharren, aber auch über Neubeginn und Rettung – im Erzählen.
Meral Kureyshis neuer Roman Fünf Jahreszeiten, der 2019 erscheint, erzählt aus dem Leben einer jungen Frau auf der Suche nach einem Ort zwischen Freiheit und Ohnmacht, Freundschaft und Liebe.

 

Kaspar Surber Kaspar Surber, 1980, ist Mitglied in der Redaktionsleitung der Wochenzeitung WOZ. Er beschäftigt sich insbesondere mit den Themen Flucht und Migration sowie mit der postkolonialen Geschichte der Schweiz. 2012 ist sein Reportageband An Europas Grenze über die europäische Asylpolitik erschienen, 2017 das Fotobuch Mittelholzer revisited über das Afrikabild des Flieger und Fotografen Walter Mittelholzer. Surber studierte Geschichte und Publizistik an der Universität Zürich. In St. Gallen hat er das Konzert- und Diskussionslokal Palace mit aufgebaut.

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