05. April 2019
22.00 Uhr

Der Illustrator Thomas Ott, der während Aprillen den Theaterladen bespielt, hat sich für diese Late-Night mit der Zürcher Band GRABER zusammengetan. Ein höchst morbides Gespann. Verbindet sie alle doch die Faszination für den Tod ... Eine Zeichnungsperformance der etwas anderen Art.

 

GRABER © Jozo Palkovits Der Journalist, Texter und Musiker Jan Graber ist Kopf und Stimme von GRABER. Hinzu kommen Sara Schär am Bass und Stefano Mauriello an der Gitarre. «Lieder zum Schluss» versammelt wunderbar sphärische Songs, in denen düster und heiter zugleich über Gevatter Hein sinniert wird. Ja, der Tod ist Pate gestanden bei der Entstehung dieser Lieder, genauso wie Nick Cave, Pink Floyd oder Tom Waits. Und er hat sich selbst in die Konstellation der Band eingemischt, indem er den grandiosen Martin Stricker (Celtic Frost), der die Stimme der Lieder war und deren Interpretation mitgeprägt hatte, viel zu früh aus dem Leben gerissen hat. Die «Lieder zum Schluss» aber wollten weiterleben. Und sie leben weiter.

 

Thomas Ott Thomas Ott gehört zu den profiliertesten Zeichnern der Schweiz: seine internationale Ausstrahlung und die einzigartige Rolle in der Schweizer Comic- und Illustrationsszene machen ihn zu einem herausragenden Vertreter seiner Kunst. Schwarzer Humor, Dystopien, vor allem aber der Tod, sind die Motive, denen sich Thomas Ott – t.o.t.t. – unermüdlich und in aller Besessenheit fürs Detail widmet. Seine Bücher werden in vielen Ländern publiziert, seine Zeichnungen erscheinen in Magazinen weltweit und wurden vielfach ausgezeichnet, so unter anderem mit dem Max-und-Moritz-Preis oder dem Grand Prix Design 2017.

 

 

 

Fotos: Jozo Palkovits (o.)

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