29. April 2022
19.00 Uhr

 

Politische Literatur - die Reihe täglich um 19.00 Uhr  

Was heisst schon politische Literatur? Kann sich eine Autor*in ihrer Gegenwart entziehen? Wieso haben sich unsere Gäste entschieden, über Migration  zu schreiben und wie hört sich das an? Unsere Gäste lesen aus ihren Büchern und diskutieren mit Nicoletta Cimmino. 

 

Johanna Lier Johanna Lier ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie arbeitete mehrere Jahre als Redaktorin auf der WoZ – Wochenzeitung, publizierte Hintergrundreportagen und Literaturrezensionen unter anderem in der NZZ und dem St. Galler Tagblatt und veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände. Recherchen und politische Projekte führten sie für längere Zeit in den Iran, die Ukraine, nach Nigeria, Chile, Israel, Argentinien und Griechenland, wo sie auf der Insel Lesbos eher zufällig in das Flüchtlingslager Moria kam. Eine Gewalterfahrung, die sie nicht unbeantwortet stehen lassen konnte. Daraufhin ist ihr zweiter Roman Amori. Die Inseln entstanden. Ein literarisch-dokumentarischer Bericht über Menschen, die in Moria versuchen, zu überleben und über eine jahrhundertealte europäische Praxis: die Selektion und das Lager. Als politische Aktivistin setzt sich Johanna Lier ausserdem bei Alarmphone - Watch the Med Investigations für sichere Fluchtwege, das Recht auf freie Mobilität und die Einhaltung der Menschenrechte an den europäischen Aussengrenzen ein.

pillowbook.ch

 

Nicoletta Cimmino Moderiert wird die Reihe von Nicoletta Cimmino. Sie wurde 1974 geboren und ist freischaffende Audiojournalistin und Autorin. Bis 2021 war sie die Stimme der Hintergrundsendung „Echo der Zeit“ auf Schweizer Radio SRF. In dieser Funktion wurde sie 2019 zur „Schweizer Journalistin des Jahres“ gewählt. Sie produziert Podcasts und schreibt für diverse Medien wie „Republik“, „DIE ZEIT“ oder die „NZZ am Sonntag“. 

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