28. & 29. & 30. April 2022
jeweils 18.00 Uhr

 

Die Lyrik steht in diesem Jahr besonders im Zentrum. Fünf Lyriker*innen aus verschiedenen Ecken der Schweiz, Deutschland und Italien treffen sich bereits vor und mehrmals während dem Lesefest zur Lyrikkonferenz. In der beliebten Reihe der Lyrik gewähren sie in verschiedenen Konstellationen Einblicke in ihr eigenes aber auch gemeinsames Schaffen. Wer an welchem Tag auf wen trifft, mit wem einen poetischen Dialog führt oder welche Dichter*innen wann neue Texte präsentieren, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Lasst euch überraschen!

 

Flurina Badel Flurina Badel, 1983 in Lavin geboren, ist Künstlerin und Autorin und lebt mit ihrer Familie in Guarda. Als Künstlerin arbeitet sie seit 2014 im Duo gemeinsam mit Jérémie Sarbach. 2019 veröffentlichte Flurina Badel ihren ersten Lyrikband, tinnitus tropic (editionmevinapuorger). Für dieses auf Vallader geschriebene Werk erhielt sie 2020 den Schweizer Literaturpreis. Flurina Badel engagiert sich auch über ihre eigenen Texte hinaus für die rätoromanische Literatur, so ist sie die zuständige Redaktorin der rätoromanischen Kult-Literatursendung „Impuls“ bei RTR und kuratiert Veranstaltungen wie das Festival LitteraturA Nairs.

www.flurinabadel.ch
www.badelsarbach.com

 

Thierry Raboud Thierry Raboud lebt in Corseaux und wurde 1987 in Martigny geboren. Er ist Dichter, Musiker, Literaturkritiker bei der Tageszeitung „La Liberté“ und Jurymitglied des Schweizer Literaturpreises. Er studierte Musikwissenschaft und Literatur an den Universitäten Lausanne und Freiburg, war Mitherausgeber des Gesamtwerks von Charles-Albert Cingria und brachte Blaise Cendrars auf die Bühne. Als ausgebildeter E-Gitarrist der Musikhochschule Lausanne trat er auch am Montreux Jazz Festival auf. Seine Gedichte sind in Zeitschriften und als Sammlung im Verlag Empreintes („Crever l’écran“, 2019) publiziert, wofür er den Pierrette Micheloud-Preis erhielt. Seine künstlerische Praxis verbindet Literatur und Musik in einem minimalistischen und zeitgenössischen poetischen Dialog.

viceversaliteratur.ch > Thierry Raboud
www.thierry.raboud.com

 

Yevgeniy Breyger Yevgeniy Breyger wurde 1989 geboren und studierte an der Universität Hildesheim, am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main. 2016 erschien sein Debütband „Flüchtige Monde“ bei Kookbooks. 2019 gewann er den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt. Sein hochgelobter zweiter Gedichtband „Gestohlene Luft“ ist 2020 bei Kookbooks erschienen und wurde durch Stipendien des Deutschen Literaturfonds und des Herrenhauses Edenkoben gefördert. Zum Ende des Jahres 2020 war Breyger Stipendiat im Schriftstellerhaus Stuttgart. Für das Jahr 2021 erhielt er ein Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung und ein Stipendium des Kunstfonds der Bürgerstiftung Stuttgart. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

literaturport.de > Yevgeniy.Breyger
zeit.de > Gestohlene Luft - Yevgeniy Breygers Gedichtsband

 

Anne-Sophie Subilia Anne-Sophie Subilia ist belgisch-schweizerischer Herkunft und wurde 1982 in Lausanne geboren, wo sie auch heute lebt. Sie studierte französische Literatur und Geschichte an der Universität Genf und hat einen Masterabschluss in Literarischem Schreiben der Hochschule der Künste Bern. Ihre Werke bewegen sich zwischen Poesie und Fiktion und sind stark von Reisen und Landschaften geprägt. Gerne befasst sie sich mit der Tiefgründigkeit des Alltäglichen und bringt diese in ihrer Arbeit zu Tage. Als Mitglied des Kollektivs der jungen Westschweizer Autorinnen und Autoren AJAR gibt sie regelmässig Schreibateliers und macht bei gemeinsamen Performance-Schreibprojekten mit.

editionszoe.ch > Anne-Sophie Subilia
viceversalitterature.ch > Anne-Sophie Subilia

 

Gaia Ginevra Giorgi Gaia Ginevra Giorgi wurde 1992 geboren. Sie lebt in Italien und ist Dichterin, Klangkünstlerin, Performerin und Forscherin zugleich. Sie hat einen Abschluss in Philosophie und Performing Arts. Im Jahr 2017 veröffentlichte sie „Manovre segrete” (Interno Poesia) und 2021 „L’animale nella fossa” (Miraggi Edizioni). Sie ist Mitgründerin des Kollektivs Extragarbo, welches in Venedig in den Performing Arts tätig ist und Co-Kuratorin des Programms „walk so silently that the bottoms of your feet become ears“ des Fango Radio. Mit ihrem Werk bewegt sich Gaia Ginevra Giorgi weitab des literarischen Mainstreams. In ihrer performativen Arbeit experimentiert sie mit Klangcollagen und geht dem Zusammenspiel von Text, Sprache, neuen elektronischen Geräten und architektonischen Begebenheiten auf den Grund. Dabei kreiert sie spezifisch auf einen Ort abgestimmte Performances.

versopolis.com > Gaia Ginevra Giorgi 
facebook.com > Gaia Ginevra Giorgi

 

 

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