Gertrud Leutenegger und Sara Wegmann

Do. 25.04.24
19:00

Schlachthaus Theater

Einzelticket: 17.- / 10.- / 30.-

Festival- & Tagespässe
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Œuvres

Die Reihe um 19 Uhr steht für kulturpolitische Schwerpunkte. In diesem Jahr werfen drei Schreibende der jüngeren Generation einen Blick auf das Gesamtwerk von drei Autorinnen, die stilistisch prägend sind, deren Werke literarische Dokumentationen der jüngeren Zeitgeschichte sind. Dieser transgenerationale Austausch stellt die Œuvres von drei Literaturschaffenden ins Rampenlicht, wobei Erfahrungsschätze geteilt, über Arbeitstechniken und Praxis nachgedacht, literarische Inspiration und geglückte Zeilen beleuchtet werden.

Gertrud Leutenegger, *1948 in Schwyz, studierte nach längeren Aufenthalten in Florenz und Berlin Regie an der Schauspielakademie Zürich. Seit 1975 veröffentlichte sie zahlreiche Romane, Essays, Gedichte und dramatische Texte. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag die Romane Panischer Frühling (2014) und Späte Gäste (2020) und im Nimbus Verlag die seit Mitte der 70er Jahren entstandenen «Notate» Partita (2022). Für ihr umfangreiches Werk wurde Gertrud Leutenegger vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2023 mit dem Solothurner Literaturpreis. Nach Stationen in der französischen Schweiz, in Rom, Japan und im Mendrisiotto wohnt Gertrud Leutenegger heute in Zürich.

Sara Wegmann, *1985, hat Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder sowie Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studiert und in Sozialanthropologie promoviert. Nach längeren Aufenthalten in Berlin, Istanbul und Kairo lebt sie heute in Zürich. 2023 erschien ihr Roman Sırma im Telegramme Verlag.